Lösungsorientiert als Team

Wir arbeiten ausschließlich lösungsorientiert. Das heißt, wir arbeiten konstruktiv an Problemlösungen statt an Schuldfragen. Wir stellen die Sache in den Vordergrund und nicht irgendeine Art von Politik. Das heißt auch, wir sprechen nicht schlecht übereinander vor Kunden oder intern – jeder hat seine Stärken und seine Schwächen und tut sein Bestes.

Offene Fragen und Unklarheiten sprechen wir proaktiv an. Rückfragen sind kein Zeichen von Unwissen, sondern von Interesse am Gesamtbild und stellen sicher, dass Details nicht übersehen werden. Neugier ist ein wichtiger Treiber für Verständnis der IT. Durch die unterschiedlichen Kompetenz­schwerpunkte im Team lernen wir konstant voneinander und entwickeln uns weiter, um gemeinsam noch bessere Ergebnisse erzielen.

Zuverlässig und vorausschauend

Unsere Lösungen erfüllen höchste technische Ansprüche und dienen stets dem besten Interesse des Kunden zur Erreichung seiner Ziele – auch wenn dieser es selbst noch nicht weiß. Dabei denken wir mit der nötigen Weitsicht und prüfen differenziert, welche Lösung nachhaltig passt und den kunden­spezifischen Sicherheits- und Datenschutz­anforderungen gerecht wird.

Wir beraten Kunden differenziert und persönlich. Umfassendere Umstellungen planen wir sorgfältig, um die System­stabilität nicht zu beein­trächtigen. Mögliche Herausforderungen kommunizieren wir proaktiv, schlagen sinnvolle Alternativen vor und beraten auf Basis unseres internen Wissensschatzes zu technischen Best Practices.

Confluence First

Wir dokumentieren alle Passwörter, Zugänge, Ansprechpartner und Systeminformationen im Confluence – unsere interne Plattform für Dokumentationen von Kundenumgebungen und Konfigurationsanleitungen. Alle Änderungen und Neuinstallationen müssen immer zuerst im Confluence erfasst werden, bevor sie beim Kunden in Betrieb genommen werden.

Unsere Dokumentation setzt uns von der Konkurrenz ab und erlaubt uns, auch bei Abwesenheiten von Kollegen die nahtlose Betreuung sicherzustellen. Wenn es nicht im Confluence ist, existiert es nicht.

Dokumentation ist absolute Pflicht und sollte immer sofort erfolgen. Zugänge auf Post-It, nur im Passwort Safe oder gar nicht zu dokumentieren ist absolutes No-Go. Confluence ist immer unser führendes System, alles Andere kommt danach – Confluence First!

Rezept für Produktivität und Balance

Wir versuchen die Arbeitszeiten so effizient wie möglich zu gestalten. Da für uns als Dienstleister nicht die Anwesenheit, sondern die erbrachte Leistung relevant ist, ermöglicht uns das, mit verkürzten 30-minütigen Mittagspausen über die Woche, einen früheren Arbeitszeitschluss am Freitag:

  • Arbeitsbeginn um 8 Uhr: Freitag ab 13:00 Uhr zu Ende
  • Arbeitsbeginn um 9 Uhr: Freitag ab 14:00 Uhr zu Ende

Das heißt, effektiv 39 Stunden Freitags früher Schluss = -4h
4 x 30 Minuten Mittagspause = +2h
Keine Mittagspause am Freitag = +1h

40h - 4h + 3h = 39 Stunden AZ / Woche
Arbeitszeit pro Woche und die Freiheit, freitags mittags Schluss zu machen. Wichtig ist uns dabei Transparenz: Das frühe Wochenende ist ein klarer Mehrwert. Das funktioniert allerdings nur, solange wir die allgemeine Erreichbarkeit am Freitag nicht verlieren. Kundenabfragen schwächen zwar ab, bleiben aber nicht komplett aus. SysOps-Kollegen kümmern sich daher rotierend um den Support am Freitag­nachmittag.

Natürlich kann es Situationen geben, in denen Projekte mehr Einsatz brauchen – gerade da Freitag prädestiniert für Umstellungen, Updates, ungestörte Arbeit oder den letzten Feinschliff ist. Wir schätzen vollen Einsatz und herausragende Ergebnisse und wissen, dass wichtige Aufgaben dann fertig sind, wenn sie funktional abgeschlossen sind. Dieses Engagement für Qualität und Kundenerfolg ist die Basis unserer Zusammenarbeit.

So können wir gemeinsam ein ausgeglichenes Arbeitszeitumfeld schaffen: das klare Rahmenbedingungen, echte Flexibilität, mehr Freizeit und gleichzeitig Verlässlichkeit für unsere Kunden bietet.

Teamübergreifend

Wir arbeiten mit drei Teams, die unterschiedliche Aufgabenschwerpunkte übernehmen:

  • System Operations (SysOps): Technik
    Technische Umsetzung, Support und laufende Beratung Übersetzung von Kundenanforderungen in konkrete Lösungen der IT-Landschaft
  • Customer Success Management (CSM): Vertrieb
    Angebotserstellung, Beschaffung Einkauf und Logistik, Evaluierung von Hardware und Lizenzen , Kundenentwicklung und Auftragsgewinnung
  • People Culture & Organization (PCO): Verwaltung
    Personal, interne Kommunikation, Rechnungswesen und Organisation Event-Planung, Unterstützung und Koordination interner Abläufe

Wir arbeiten dabei nicht als Silos in unseren unterschiedlichen Abteilungen, sondern als ein einheitliches Team. Das heißt: Teamgrenzen sind fließend – Teams greifen dynamisch ineinander und unterstützen sich gegenseitig, um für Kunden und interne Prozesse nahtlos das beste Ergebnis zu erzielen. Die enge Verzahnung von SysOps x CSM bei der Kundenberatung ist dafür das beste Beispiel.

Jeder übernimmt Support

Jeder ist dazu angehalten, eingehende Anrufe proaktiv anzunehmen, Support anzubieten oder das Anliegen aufzunehmen – auch wenn die Anrufe für Kollegen bestimmt sind. Als Team unterstützen wir einander und stellen eine zuverlässige Erreichbarkeit sicher. Dazu zählt auch die proaktive Übernahme unzugewiesener Tickets Tickets im RAUSYS Business Portal – weitere Informationen zur Plattform im Kapitel Interne Systeme. . So können wir einen internen Lastenausgleich sicherstellen und dem Kunden ein gutes Gefühl zu vermitteln, dass seine Anliegen schnell und zuverlässig adressiert werden.

Der direkte Kundenkontakt und die aufkommenden Probleme in der Praxis helfen uns dabei, ein Verständnis dafür zu entwickeln, welche Anforderungen der Kunde hat und welche Lösungen wir für ihn entwickeln können, oder wo wir noch nachjustieren müssen. Als Techniker lernt man nirgends so viel, wie in diesen Interaktionen.

Denke bei Kundenanrufen und -interaktionen an RAUSYS bist du.

Manager seiner selbst

Wir vertrauen bei jedem auf ein hohes Maß an Selbstorganisation. Das bedeutet, auch ohne konkrete Anweisung Prioritäten richtig zu setzen, selbst zu erkennen, was getan werden muss, und eigenständig umzusetzen. Langfristige Aktivitäten schriftlich zu erfassen, nachzuverfolgen und zum Abschluss zu bringen. Wer so arbeitet, nutzt seine Zeit sinnvoll, ohne auf ständige Vorgaben zu warten. Es gibt immer Möglichkeiten, Aufgaben voranzutreiben, neue Initiativen zu starten und bestehende Kundenumgebungen zu verbessern.

Zur Selbstorganisation gehört auch der effiziente Umgang mit Blockaden und freien Kapazitäten. Wenn Du auf ein Hindernis stößt, prüfe zunächst eigene Lösungswege und -optionen. So entwickelst Du ein eigenes Verständnis und Lösungskompetenz – auf dieser Basis können Dir erfahrene Kollegen besser Handlungswege aufweisen. Frage bei Leerlauf aktiv nach, ob Du Kollegen unterstützen und Aufgaben übernehmen kannst.

AI-Tools

AI-Tools können dabei helfen, Formulierungen zu verbessern, Inhalte zu übersetzen und einfache Aufgaben zu erledigen. Grundsätzlich sind alle AI-Tools frei verwendbar unter Einhaltung folgender Regeln:

Einschränkungen zur Verwendung von AI-Tools

  • Keine personenbezogenen Informationen: Daten wie Namen, Telefonnummern, E-Mail­adressen dürfen nicht enthalten sein und müssen vorab entfernt werden.
  • Keine kundenspezifischen Informationen: Infrastruktur-Informationen wie IP-Adressen, Hostnames oder Passwörter dürfen nicht enthalten sein und müssen vorab entfernt werden.
  • Microsoft Copilot: Du kannst Microsoft Copilot im Unternehmensmodus uneingeschränkt verwenden – versuche Informationen dennoch möglichst minimal zu halten

Allgemeine Hinweise zur Verwendung von AI

  • Prüfe deine AI-Antworten kritisch
  • AI agiert bei erweiterten technischen Aufgaben sehr generisch und ist primär für einfache bis mittelschwere Aufgaben ausgelegt
  • Die Delegierung von Aufgaben führt erfahrungsgemäß dazu, dass Du komplexere Zusammenhänge langfristig nicht verstehst bzw. die Entwicklung des erweiterten IT-Verständnisses über Zusammenhänge ausbleibt
  • Antworten sollten nicht 1:1 übernommen werden, sondern punktuell unterstützen – das gilt für Formulierungen, aber auch für Skripts, CLI Kommandos etc.
  • Vermeide vor allem amerikanische Formulierungen, wie übermäßige Euphemismen – dies fällt nicht nur intern, sondern auch den Kunden auf & wirkt unprofessionell
  • Vermeide die Verwendung von AI-Tools für die Erstellung von internen Dokumentationen
Kommunika­tives Umfeld →

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